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94. Antrag: Ablehnung von Atomendlagern in der Lausitz

ID: PN-01-0094_2022-08-01_0
Bearbeitungsstand: 21.09.2022 16:50
Titel: Ablehnung von Atomendlagern in der Lausitz
Antragsstellung: Christian Penk
Nummer: 94
Eingereicht am: 2022-08-01
Version: 0
Originalsprache: deutsch
Art: Ordentlicher Antrag
Dafür: 0
Dagegen: 0
Enthaltungen: 0
Status: Antrag vertagt

Der Serbski Sejm lehnt die Neuanlage von Atomendlagern in der Lausitz generell ab.

Er schließt sich in dieser Sache dem dazu gefassten Domowina-Beschluss an. Parallel werden Gutachten angefordert, um eine Generalstellungnahme zum Thema einreichen zu können.

Begründung (nicht Teil des Antrags):

Im Rahmen der Energiekrise wird der Bedarf nach Atomenergie größer werden und die Suche nach Atomendlagern in der Lausitz könnte ein Thema werden.

Die Ablagerung von Atomrestmüll in der Lausitz ist unverantwortlich und gefährdet durch Reststrahlung und verseuchtes Grundwasser die Gesundheit unserer Lausitzer Bevölkerung (Art. 2 (2) GG), da kaum geeignete Orte für eine Endlagerung in der lausitz existieren. Nach 40 Jahren werden die Atommüllkastoren durch Korrosion undicht und die Verfallszeit des Atomrestmülls ist ohnehin meist länger als die TÜV-geprüfte Haltbarkkeitszeit von Kastoren.