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🗎 Erstelle Sitzungsunterlagen (PDF)

10. pósejźenje, 12.10.2019

legislatura 1
cysło 10
městno Drjezdźan
datum 2019-10-12
zachopjeńk 13:06
kóńc 18:22

dnjowny pórěd

wobzamknjenja

    póžedanja

      pśibytny: Tomaš Čornak, Dr. Andreas Kluge, Jan Kosyk, Hajko Kozel, Jadwiga Pjacec, Kito Pjenk, Edith Pjenkowa, Alexander Pólk, Gerat Šram, Ilona Urbanojc, Hańžka Wjeselic, Aneta Zahrodnika
      njepśibytny: Heiko Bengelstorff, Siegbert Budyšin, Carola Geppert, Christoph Haensel, Stefanie Kositz, Dr. Měrćin Krawc, Dirk Paulick, Handrij Wjeńk, Ignac Wjesela, Dr. Tomaš Wornar, Hanzo Wylem-Keł, Sandra Wylemowa

      protokol

      protokol: Jan Kosyk
      status: Protokoll beschlossen
      wuzjawjenje:
      za to: 13
      pśeśiwo: 0
      zdźaržanja: 1

      Protokoll als PDF:

      Sitzungsleitung: Edit Peńkowa

      1. Eröffnung

      • Alterspräsidentin eröffnet
      • Gerat Šram wird von Edit Penk begrüßt und erhält Urkunde
      • Stup Dale als Gastgeber erhält das Wort und stellt sich vor (Handrij Kluga und Jadwiga Pjacec)
        • es wird darüber diskutiert, wie die Wahrnehmung des sorbischen Volkes in Sachsen ist
        • Tomaš Č schlägt vor, ein Büro für Sorbenangelegenheiten [?] einzurichten, um die Wahrnehmung zu verbessern

      2. Gesprächsangebot für Gäste

      • die Partei Volt ist anwesend, hat vor der Sitzung um Gesprächsslot gebeten
        • setzt sich für ein gemeinsames Gesamteuropa, zu dem auch das sorbische Volk gehören
        • Partei hat sich gegründet um etwas dem Trend des Nationalismus in Europa entgegenzusetzen
        • sehen Ähnlichkeiten zwischen den europäischen Regionen (Bsp: spanischer und sächsischer ländlicher Raum)
        • bauen gerade Netzwerkstrukturen auf (Vernetzung und Austausch mit anderen, Workshops und Vorträge zur Verbreitung der Ideen)
        • Tomaš Č fragt, ob es sich um eine europäische Partei handelt? Er denkt, dass sich junge Menschen nicht Parteien anschließen, weil Parteien in Verruf geraten sind.
          • ist europaweit ein Verein mit nationalen Ablegern als Parteien
          • um junge Menschen abzuholen, ist Volt breit aufgestellt, will abseits von rechts und links agieren und Werte leben
        • hat einen Europaabgeordneten aus Deutschland
        • die Dresdner Ortsgruppe trifft sich immer dienstags um 18:30 Uhr im Willersbau A221 an der TU Dresden
        • Einladung, vorbeizuschauen und zusammenzuarbeiten
        • im Januar/Februar gibt‘s einen Sonderparteitag, auf dem das sorbische Volk mit ins deutsche Parteiprogramm aufgenommen werden soll
        • Tomaš Č bietet Nebelschütz als Tagungsort an
      • Volt hat noch jemanden mitgebracht, der den Verein Frühlingserwachen vorstellt
        • Ende November wird in der Lausitz Ende Gelände sein
        • dabei werden Aktivisten und Anwohnende aufeinanderprallen
        • der Verein will ein Dialogformat anbieten, damit die beiden Fronten ins konstruktive Gespräch kommen
        • fragt nach, ob sowas überhaupt sinnvoll ist
        • Tomaš Č merkt an, dass der Sejm für den Erhalt des sorbischen Siedlungsgebietes ist, für den schnellen Kohlenausstieg ist und von den Ländern Brandenburg und Sachsen enttäuscht ist; Sejm freut sich, dass sich junge Menschen organisieren und die Politik unter Druck setzen
        • Kito merkt an, dass es in Proschim vom 25. bis 27. Oktobert ein Vernetzungstreffen gibt, an dem alle Interessierten teilnehmen können
        • Hajko K merkt an, dass es innerhalb der Lausitzer Menschen defintiv Zerrissenheit gibt, innerlich wie zwischen den Menschen, also ist ein Dialog zwingend notwendig

      3. Feststellung der Anwesenheit der Abgeordneten

      • 12 Abgeordnete von 24 (absolute Mehrheit nicht gegeben)

      4. Zulassung von Ton- und Bildaufnahmen

      • ohne Gegenrede zugelassen

      5. Beschluss der Tagesordnung

      • es wird darauf hingewiesen, dass Benedikt Dyrlich eingetroffen ist
        • er ergänzt die von Jadwiga vorgetragenen Punkte [siehe Audiomitschnitt]
        • am 12.11. findet eine Kranzniederlegung für [?] statt, und über eine Delegation vom Serbski Sejm würde man sich freuen
      • Tagesordnung in der vorliegenden Form einstimmig angenommen

      6. Bekanntgabe Termin und Ort nächste Sitzung

      • 9. November, Burg/Spreewald
      • genauer Ort wird noch bekanntgegeben

      7. Anträge

      • Jan gibt an, dass die Anträge von Hanzo nicht vorgestellt werden, da kein Antragssteller anwesend ist (und auch niemand übernimmt)
      • er weist weiterhin darauf hin, dass mangels absoluter Mehrheit der Antrag von Handrij K nicht beschlossen werden kann; er kann ihn dennoch gern vorstellen

      7a) Formalne a wobsahowe wumjenjenja za požadanja Serbskeho sejma (Hagen Domaška, podpěrowar Dr. Andreas Kluge)

      • Jan K weist darauf hin, dass es sich hierbei um einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung (Antragsstellung) handelt, indem jedoch nicht genau ausgeführt wird, was geändert werden soll
      • Handrij K stellt den Antrag vor
      • aus Gründen in der Vergangenheit wurde dieser Antrag gefasst
      • bei jedem Antrag sollen damit zwingend Umsetzungvorschläge und Umsetzungsverantwortliche genannt werden
      • Ilona merkt an, dass der Antrag so stehen bleiben kann und dass es nicht in die GO reinkommt → Willensbekundung
      • Hajko merkt an, dass es ein Professionalitätsproblem von uns ist
      • Hajko K hätte gern Eilanträge, für die die Bedingungen nicht gelten
        • Jan merkt an, dass das unsere Initiativanträge sind, für die man die Bedingung weglassen könnte
      • Handrij K will den Antrag so lassen, wie er da steht, als Handlungsanweisung
      • Handrij K stellt den Antrag auf Meinungsbild
        • 9 Abgeordnete melden sich

      7b) Besseren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit (Hannes Weilhelm-Kell)

      • vertagt auf die nächste Sitzung

      7c) Abstimmung über die kostenlose Hilfe zur Einrichtung eines Dokumentenarchives über NISE (Hannes Weilhelm-Kell)

      • vertagt auf die nächste Sitzung

      8. Protokollkontrolle

      • Handrij K merkt an, dass er nicht Handij W ist
      • Ilona merkt an, dass die Änderungen zum Antrag „Forderung an die Koaltionsverhandlungen in den neu gewählten Landtagen in Sachsen und Brandenburg“ nicht alle im Protokoll vermerkt sind
        • Jan merkt an, dass die Änderungen direkt im Antrag formuliert wurden und damit der Beschluss geschrieben wurde. Die Änderungen wurden nicht im Protokoll festgehalten.
      • das Protokoll wird in der vorliegenden Form (Sitzungsunterlagen) mit den oben stehenden Änderungen mit 11/0/1 angenommen

      14:47 Uhr – Pause – bis 15:30 Uhr

      9. Berichte und Protokolle der Ausschüsse und Beauftragungen

      • Benedikt Dyrlich bekommt noch einmal die Möglichkeit zu sprechen
        • der Sejm sollte mit den Koalitionspartnern in Sachsen (CDU, SPD, Grüne) ins Gespräche treten und heute dafür eine Delegation bilden aus 3 bis 4 Menschen
        • es sollte direkt ein Gespräch gesucht werden, nicht nur ein Papier eingereicht werden
        • Hajko K gibt an, dass der Rechtsausschuss den direkten Kontakt bereits in Planung hat
        • Handrij K sagt, dass ein offizieller Auftritt öffentlichkeitswirksam umgesetzt werden sollte
        • Herr Dyrlich merkt noch an, dass derselbe Gesprächswunsch auch an die brandenburgischen Kolalitioäre gehen muss
      • Ausschuss Workshop/Prozessbegleitung (Ilona)
        • nächster Workshop: 9.11., Beginn 10 Uhr
        • Johannes stellt mehrere Übung vor fürs Konfliktmanagement
        • 3 Aufgaben, die sich der Workshop-Ausschuss gesetzt hat
          • Es muss geklärt werden, was das „Sorbische“ am Sejm ist: Was ist der Kit, der uns verbindet? Was zeichnet uns Abgeordnete aus (ggü. Anderen)?
          • Methoden und Werkzeuge vermitteln, wie die (Zusammen-)Arbeit gelingt
          • alle Abgeordneten fit machen, die zwei erstgenannten Aufgaben zu erfüllen
        • es entbrannte eine Diskussion über Aufgabe 1, die im Mitschnitt nachgehört werden kann und vom Präsidium abgebrochen wurde
      • Ausschuss Verfassung/Recht (Hajko K)
        • haben über die Antwort des Bundeskanzleramt zur Forderung des Sejm zur ILO169 geredet und das weitere Vorgehen
          • das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist für die Umsetzung ILO169 verantwortlich, an dieses wird sich der Ausschuss nun wenden
          • Umsetzung ILO169 steht bereits im Koalitionsvertrag, im Ministerium ist die Umsetzung teils umstritten
        • außerdem haben sie darüber gesprochen, mit den sächsischen Koalitionären ins Gespräch zu kommen
          • wollen das indirekt über die Parteien machen
          • und als ergänzung wie von B. Dyrlich vorgeschlagen als offizielle Delegation
        • ein weiterer Punkt war die Arbeit am Staatsvertrag
          • da wurde schon viel gesammelt
          • muss nun gesichtet werden
          • ein erster Entwurf dürfte bald fertig sein
        • nächster Ausschuss-Termin: 5. November in Wartha
        • folgenden Vorschlag an die Domowina herantragen: sie soll für die 4 Plätze des Sorbenrates nur 4 Kandidierende vorschlagen, damit der Landtag nicht mehr auswählen kann (zur Zeit 8 Kandidierende)
          • Alex merkt an, dass die ursprüngliche Idee war, dass der Sejm und die Domowina gemeinsam diese Liste aufstellen
          • Hajko K antwortet, dass die Domowina bereits an den Landtag herangetreten ist, nur 4 Kandidierende vorzuschlagen; nun ist es an uns, mit der Domowina zu reden
          • Hajko K bittet darum, die Debatte innersorbisch zu führen, damit der Landtag nicht mitmischen kann
          • Hajko fragt nun nach, wer mit dem Domowinavorstand redet?
            • Handrij K schlägt Měrćin I vor
            • Edit schlägt sich selbst vor
            • Handrij K schlägt weiterhin vor, dass Alex da aktiv wird
              • mehr Energie sollte da nicht reingesteckt werden, weil es eigentlich nur Beschäftigungstherapie ist
            • Hajko K gibt ihm vollkommen recht, da es jedoch einen Kandidierenden aus unseren Reihen geht, betrifft es uns (diesmal)
        • Hajko K merkt an, dass die Erfolge vom Sejm in SocialMedia öffentlich gemacht werden sollten
        • Jadwiga merkt für den PR-Auschuss an, dass es im Februar eine Pressererklärung gibt, um die Fortschritte des Sejm vorgestellt werden
        • Tomaš Č merkt an, dass wir die Liste jetzt schon bereithalten müssen bei Presseanfragen
      • Ausschuss PR/ÖA (Jadwiga)
        • versuchen, jede Woche ein bis zwei Beiträge in SocialMedia zu veröffentlichen
        • die Internetseite wird weiter gepflegt
        • Facebook-Sachen werden ebenfalls auf Webseite veröffentlicht
        • ab nächsten Monat gibt es den Newsletter (bisher 20 Abonnenten)
        • es gibt im Februar eine Pressekonferenz, die die Erfolge 2019 des Sejm vorstellen wird
        • vernetzt sich mit den anderen Ausschüssen, um Inhalte in die Öffentlichkeit weitertragen zu können
        • Hańžka spricht ein Lob aus für die viele, gute Arbeit
        • Handrij K schlägt vor, den ILO169-Erfolg noch intensiver in die Öffentlichkeit zu tragen (z.B. als dpa-Pressemitteilung)
          • der Ausschuss hat das bereits an alle Medien weiterverteilt und es kam Resonanz
        • [es folgt eine Diskussion darüber, ob das Thema schon genug in die Öffentlichkeit als Sejm-Leistung gebracht wurde]
      • Ausschuss Regionalentwicklung (Kito)
        • kulturelle Veranstaltung in Mühlrose mit dem Ziel einer Einigung zwischen den Einwohnenden
          • war trotz schlechtem Wetter gut besucht
          • Hagen erzählt, dass es Menschen gibt, die defintiv nicht umgesiedelt werden wollen, sind nur schlecht vernetzt; schätzen selbst, dass 30% nicht umgesiedelt werden wollen
        • gab Gespräch mit OB, Hanzo wird dazu mehr sagen
        • Ilona hat gesehen, dass der Braunkohleverein mit Strukturwandelgeldern gefördert wird; hat das der Ausschuss auf dem Schirm?
          • und die Altlastensanierung soll ebenfalls aus Strukturwandelgeldern bezahlt werden
        • Kito sagt, das Hanzo dazu mehr sagen kann
        • beim Flughafen Welzow war Udo Nikuš zum Projekt Brandschutzstaffel; da gab es vom Land keine positiven Reaktionen
        • es kamen Bescheide zum Breitbandausbau und der zentralen Abwasserversorgung
        • Ilona bittet darum, die Protokolle besser zu strukturieren
          • Kito merkt an, dass das aufgrund der Komplexität schwierig ist
        • [es folgt eine Diskussion über weitere Themen, die Beachtung finden müssen (Strukturwandelgelder, Arbeitsplätze im Bergbau die wegfallen, Arbeitsplätze die nicht neu entstehen können)]
        • Ilona fragt, wie es um den Wasserstoffexperten steht, der eingladen werden sollte und verweist auf die Zuständigkeit des Regionalausschusses
          • Kito erwidert, dass dies ein Workshop-Thema ist
      • Ausschuss Bildung
        • Handrij K hat ein Dokument vom Bildungsausschuss per Mail rumgeschickt, der im Staatsvertrag verarbeitet werden soll
          • sobald das passiert ist, geht es an die Öffentlichkeit
        • ein zweites Thema ist der Bildungsgipfel
          • das läuft nicht fließend, wie der Ausschuss es gern hätte
          • es kann noch nicht viel dazu gesagt werden
          • Aneta fragt nach, ob wir schon einen Termin festlegen wollen
            • einige sagen Ende Januar/Anfang Februar
            • andere sagen März oder April
            • Gibt es überhaupt Zeitdruck?
            • Ilona merkt an, dass andere bereits etwas vorlegen könnten bis dahin, da einige Bildungskonferenzen schon gelaufen sind
            • Hańžka merkt an, dass wir auch darauf aufbauen können und es nicht auf Krampf jetzt machen müssen
        • ein drittes Thema ist die Idee einer privaten Schule (auf Initiative aus Cottbus)
        • Hagen hakt nach, dass der Župan aus [?] die Bildungsausschüsse von Domowina und Sejm zusammenzulegen
          • wird vom Bildungsausschuss weiterverfolgt
      • Ausschuss IT (Jan)
        • erste Nextcloud-Accounts für Ausschuss Recht erstellt
        • Mailserver ist weiterhin in Arbeit
      • Wahlausschuss (Hagen)
        • schlägt vor die Wahlkommission aufzulösen, da diese nicht mehr notwendig ist nach Vernichtung des Wählerverzeichnisses
        • schlägt vor, dass in Antrag zu gießen und damit dem Sejm die Aufgabe der Nachrückung zu überlassen
        • Hagen bereitet Antrag vor (Jan bringt ein)
        • [gibt Dikusssion über Nachrückung wenn es keine Kandidierenden mehr gibt]
        • Hagen schickt Antrag zur Dikussion über die Liste
        • Edit appeliert „My smy Serby“, keine Trennung in ober- und niedersorbisch
      • Finanzen (Aneta a Měrćin)
        • heute war Vollversammlung von Smy e.V. mit der Diskussion, wer die Finanzen übernimmt: es wurde sich auf Aneta geeinigt und das wird nun festgeschrieben
        • Handrij K fragt nach, ob die Satzung des Vereins dahingehend geändert wurde, dass er die Finanzen des Sejm verwaltet
          • wurde noch nicht besprochen, muss noch geklärt werden
        • Aneta kümmert sich um verschiedene Fördermöglichkeiten, wie ein Büro in Nebelschütz mit einer Stelle finanziert werden kann (ca. 50.000 EUR, für eine genaue Aufstellung an Aneta wenden)
        • Tomaš Č fragt an, ob wir nicht bei der Stiftung nochmal Antrag stellen wollen
          • trifft auf Zustimmung
        • es wird nochmal darauf hingewiesen, dass der Antrag zur Finanzierung durch Sejm-Mitglieder ausgearbeitet werden sollte (Jan hakt bei Tomaš W nach)
        • Grundvig-Stiftung ist für dieses Jahr ausgeschöpft, kann jedoch ab 1. Januar neu gestellt werden
          • Hagen merkt an, dass die Grundvig-Stiftung nur Projekte fördern kann, die mit Bildung zu tun haben, keine laufenden Kosten

      10. Sonstiges

      • B. Dyrlich bat darum, dass der Sejm zum 12.11. eine Delegation zur Ehrung von Wilhelm Buk schicken möge
        • Jadwiga und Tomaš Č erklären sich bereit dazu
      • Edit beendet die Sitzung und bedankt sich